Inhalt des Briefes:

Erschüttert sehen wir die Bilder und lesen wir die Nachrichten und persönliche Berichte über das schreckliche Ausmaß der Unwetterkatastrophe in Deutschland, insbesondere über die Zerstörung ganzer Orte durchs Hochwasser im Nordrhein-Westfalen und Bayern. Im Namen der ganzen ungarischen reformierten Gemeinschaft möchte ich mein Mitleid und Solidarität aussprechen und Sie versichern, dass wir die betroffenen Familien und Kirchengemeinden, sowie die Einsatzkräfte und Notfallseelsorger in unseren Gedanken und Gebeten tragen.

Als langjährige Partnerkirchen beten wir für unsere Geschwister, die Leid tragen, wie auch für die unzähligen Menschen, darunter Pfarrer und Pfarrerinnen, die in der Not tatkräftig helfen, Solidarität und Zusammenhalt beweisen und dadurch Mut machen.

Nicht zuletzt beten wir für die Kirche, die angesichts der Katastrophe dazu berufen ist, in Wort und Tat Hoffnung zu bezeugen. Jesus hat uns offenbart, dass Gott mitten im Schlamm der Überschwemmung, auf der Seite der leidenden Menschen steht. Wir teilen diese Glaubensüberzeugung und möchten selber auf Ihrer Seite stehen und unsere christliche Solidarität tatkräftig beweisen.

Wir sind bereit, Kinder von der Überschwemmung betroffenen Familien und Gemeinden nach Ungarn einzuladen und ihnen einen Urlaub in einem unserer Konferenzzentren anzubieten. Dieses Angebot in Zeiten der Pandemie wahrzunehmen ist nicht selbstverständlich, darf ich Sie jedoch einzuladen, diese Möglichkeit zu erwägen. Unser Ökumenereferent steht zu Gespräche bezüglich jeder Form unserer Beihilfe zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen persönlich Gottes Segen, Kraft und Weisheit unter den schwierigen Herausforderungen, die Sie als Kirchenleitender in diesen Tagen bewältigen müssen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr 

Zoltán Balog

Präsidierender Bischof der Reformierten Kirche von Ungarn