NAMENSӒNDERUNG

 

INFORMATIONEN

zur Namensänderung

 

I. Namensänderung

Hierbei kann es sich um die Ӓnderung des Geburtsvor- oder Geburtsnachnamens, oder um die Ӓnderung der Reihenfolge der Geburtsnachnamen handeln.

Wenn ein im Ausland lebender ungarischer Staatsbürger seinen Geburtsnamen im Ausland ändern lassen möchte, muss er die Namensänderung bei einem offiziellen konsularischen Beamten veranlassen.

Der Antragssteller muss persönlich in der Auslandsvertretung erscheinen und muss das zur „Namensänderung notwendige Antragsformular” ausfüllen (auf Ungarisch: „névváltoztatáshoz szükséges kérelmi adatlap”). (Im Falle eines Minderjährigen muss ein anderes Formular ausgefüllt werden)

Von den ungarischen Bräuchen abweichend klingende, unungarisch gebildete Namen, historische Namen, auf altmodische Art geschriebene Nachnamen – ausgenommen solche Fälle, die eine aussergewöhnliche Beachtung verdienen – können nicht angenommen werden.

Sofern der Antragsteller keine ungarische persönliche ID-Nummer und amtliche Wohnsitzkarte (auf Ungarisch: lakcímkártya) hat, ist es sinnvoll, auch den Antrag „zur Aufnahme in das Register als im Ausland lebender ungarischer Staatsangehöriger” (auf Ungarisch: „külföldön élő magyar állampolgárként történő nyilvántartásba vételhez rendszeresített adatlap”). Sofern der Antragsteller eine Wohnsitzkarte hat, muss diese auch eingereicht werden, um ausgetauscht zu werden.

Zum Antrag muss auch die Geburtsurkunde, bzw. im Fall einer Ehe auch die ungarische Heiratsurkunde, die Geburtsurkunde minderjähriger Kinder sowie die Kopien des gültigen Personalausweises sowie des die ungarische Staatsangehörigkeit ausweisenden Dokumentes eingereicht werden.

Sofern das Standesamtsereignis, das eine Namensänderung nach sich zieht, im Ausland geschehen ist, ist die Bedingung für die Genehmigung der Namensänderung die Aufnahme in das heimische Standesregister.

Sofern die Namensänderung genehmigt wird, erhält der Antragsteller – ca. 4 – 6 Monate nach Entrichtung der Gebühren – eine Urkunde zur Namensänderung sowie auf seine Bitte hin eine neue Geburtsurkunde, bzw. im Fall einer Ehe eine neue Heiratsurkunde, sowie eine neue Wohnsitzkarte.

Die Namensänderung der Familiennamen von Eltern – sofern die Eltern dem nicht ausdrücklich widersprechen – erstreckt sich auch auf die Familiennamen minderjähriger Kinder. Sofern der Kunde beantragt, dass sich die Namensänderung auch auf die Familiennamen minderjähriger Kinder erstrecken soll, muss die mitwirkende Erklärung des anderen Elternteils auch dann an den Antrag angefügt werden, wenn die Eltern geschieden sind, ausser, wenn das Sorgerecht entzogen wurde und dies mit einem rechtskräftigen Gerichtsurteil bescheinigt werden kann. Wenn das Kind sein 14. Lebensjahr vollendet hat, muss es auch zur Namensänderung beitragen.

Wenn der Nachname des die Namensänderung durchführenden Ehepartners in irgendeiner Weise auch vom anderen Ehepartner getragen wird, so betrifft die Namensänderung auch ihn.

Namensänderung des Nachnamens eines minderjährigen Kindes kann der gesetzliche Vertreter beantragen, zu welchem Antrag die mitwirkende Erklärung des anderen Elternteils auch dann beigefügt werden muss, wenn die Eltern geschieden sind, ausser, wenn dem Elternteil das Sorgerecht entzogen wurde und dies mit einem rechtskräftigen Gerichtsurteil bescheinigt werden kann. Wenn das Kind sein 14. Lebensjahr vollendet hat, muss es auch zur Namensänderung beitragen.

Den Antrag einer unter Handlungsfähigkeit ausschliessender Vormundschaft stehenden Person kann der Vormund einreichen.

Eine erneute Namensänderung innerhalb von 5 Jahren des in Kraft Tretens der Namensänderung ist nur aus besondere Beachtung verdienenden Gründen zu bewilligen.

Gebühren:

Namensänderung: 72 EUR

Um eine Namensänderung zu beantragen, ist eine Terminvereinbarung notwendig, welche Sie im Terminvereinbarungssystem durchführen können. (Im Terminvereinbarungssystem müssen Sie unter dem 2. Punkt den Begriff „Névváltoztatás” auswählen. Es ist sinnvoll, für die Terminvereinbarung eine Rückmeldung zu verlangen und die Email-Adresse anzugeben, sodass der Kunde nicht nur eine Bestätigung des Termins erhält, sondern auch das Generalkonsulat mit dem Kunden in Verbindung treten kann, wenn sich eine Veränderung in den Kundenverkehrszeiten ergibt.)

 

II. Ӓnderung des Ehenamens

Wenn ein verheirateter, geschiedener oder verwitweter, im Ausland lebender ungarischer Staatsangehöriger seinen Ehenamen verändern möchte, dann muss die Veränderung der Form des Ehenamens bei einem offiziellen konsularischen Beamten eingeleitet werden.

Das Verfahren kann während des Bestehens der Ehe, bzw. nach Beendigung der Ehe beantragt werden, indem eine der im Gesetz vorgeschriebenen Formen der Namensgebung ausgewählt werden. (Bei der Aufnahme der Ehe in das heimische Standesregister besteht nur in dem Fall die Notwendigkeit der Ӓnderung der Form des Ehenamens, wenn die ausländische Heiratsurkunde nicht den vom Antragsteller gewünschten Ehenamen beinhaltet.)

Der Antragsteller muss persönlich in der Auslandsvertretung erscheinen und das notwendige „Formular zur Ӓnderung des Ehenamens” (auf Ungarisch: „házassági névviselés forma módositásához szükséges kérelmi adatlap”) ausfüllen.

Sofern der Antragsteller keine amtliche Wohnsitzkarte mit persönlicher ID-Nummer und Wohnanschrift (auf Ungarisch: lakcímkártya) hat, ist es sinnvoll, auch das „Formular für die Aufnahme des im Ausland lebenden ungarischen Staatsbürgers in das Register” (auf Ungarisch: „külföldön élő magyar állampolgárként történő nyilvántartásba vételhez rendszeresített adatlap”) einzureichen. Sofern der Antragsteller auch eine Wohnsitzkarte hat, muss diese ebenfalls eingereicht werden, um ausgetauscht zu werden.

Dem Antrag muss auch die ungarische Heiratsurkunde des Antragstellers beigefügt werden, sowie die Kopien seiner gültigen Dokumente, die seine Identität und ungarische Staatsangehörigkeit ausweisen und ausserdem eine Kopie seiner Geburtsurkunde.

 

Gebühren:

Ӓnderung der Form des getragenen Ehenamens: 40 EUR

Um eine Ӓnderung des Ehenamens zu beantragen, ist eine Terminvereinbarung notwendig, welche Sie im Terminvereinbarungssystem durchführen können. (Im Terminvereinbarungssystem müssen Sie unter dem 2. Punkt den Begriff „Névváltoztatás” auswählen. Es ist sinnvoll, für die Terminvereinbarung eine Rückmeldung zu verlangen und die Email-Adresse anzugeben, sodass der Kunde nicht nur eine Bestätigung des Termins erhält, sondern auch das Generalkonsulat mit dem Kunden in Verbindung treten kann, wenn sich eine Veränderung in den Kundenverkehrszeiten ergibt.)