Sehr geehrte Damen und Herren!

Das Generalkonsulat von Ungarn in Bayern und das Haus des Deutschen Ostens

möchten auch unter den gegenwärtigen besonderen Umständen

den Gedenktag für die vertriebenen Ungarndeutschen begehen.

Aus diesem Anlass wird der Film „Ewiger Winter” online präsentiert.

Am Gedenktag werden wir Videobotschaften von den folgenden Persönlichkeiten auf unserer Facebook-Seite teilen:

Gábor Tordai-Lejkó, Generalkonsul von Ungarn in Bayern

Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens

Dr. Dr. h.c. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

Sylvia Stiertorfer, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene

 

Der Film in Originalspache mit deutschem Untertitel wird vom 19. Januar, 12:00 Uhr bis 24. Januar, 24:00 zugänglich sein.

Dafür ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter einladung-muenchen@mfa.gov.hu bis 18. Januar nötig.

Danach bekommen Sie einen Link und einen Kode von uns zugeschickt, die Ihnen den Zugang zum Film ermöglichen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

 

Weitere Informationen über den Film:

 

Ewiger Winter

Die Geschichte des 2018 erschienenen ungarischen Filmes Ewiger Winter fängt im Dezember 1944 an. Die sowjetischen Soldaten verschleppen die arbeitsfähigen Frauen für „eine kleine Arbeit” (Malenkij Robot), für drei Wochen Maisbrechen von einem Dorf in Südungarn, das von der deutschen Minderheit bewohnt ist. Irén, die auf ihren Mann wartet, der an der Front kämpft, trennt sich von ihrer Tochter und ihren Eltern in der Hoffnung, dass sie sich bald wieder treffen werden. Doch die Besetzer haben einen erbarmungslosen Plan mit den Frauen: sie werden in Viehwaggons in ein sowjetisches Arbeitslager transportiert, wo sie unter unmenschlichen Bedingungen in einem Kohlenbergbau vor Ort Zwangsarbeit leisten sollen. Irén begegnet einem Mann namens Rajmund, der ihr beibringt, wie man die Hölle überleben kann.  

 

Zwischen den beiden bildet sich ein besonderes Verhältnis. Kann aber eine in einem Lager entstandene Liebe zur Vollendung kommen, wenn beide von ihren Familien zu Hause erwartet werden?  Können sie überhaupt einmal nach Hause kommen?  Ist es möglich Mensch in einer unmenschlichen Welt zu bleiben? Kann man die Hölle überleben, und wenn ja, um welchen Preis?

 

Diese Fragen werden vom Regisseur Attila Szász und Drehbuchautor Norbert Köbli in ihrem historischen Drama Ewiger Winter zur Sprache gebracht. Das Autorenduo will mit ihrem Film der zum Schweigen verurteilten Opfer der Malenkij Robot würdig gedenken.

 

Die Hauptdarstellerin Marina Gera wurde für ihre Leistung im Film 2019 mit dem International Emmy Award ausgezeichnet.   

Der Film wurde mit der Unterstützung des Gulag Gedenkkomitees hergestellt.

Original mit deutschem Untertitel. Dauer: 1 Std.  54 Min.